Einsatzabteilung 2003Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Wiebelsbach besteht zur Zeit aus 31 Aktiven. Darunter sind 5 Frauen.

Die Mitglieder der Einsatzabteilung stehen rund um die Uhr ehrenamtlich für den Dienst am Nächsten zur Verfügung.

Kameradschaftlichkeit und Teamgeist stehen im Vordergrund bei Übungen, Einsätzen und bei privaten Treffen.

Die richtige Mischung aus erfahrenen Einsatzkräften und jungen Leuten schafft es ständig, hervorragende Leistungen zu erbringen.
Unter der Leitung von Wehrführer Stephan Heyl und Stellvertreter Jens Schimpf stellt die Einsatzabteilung der FF Wiebelsbach den Brandschutz in der Umgebung sicher. Als Stadtteilwehr der Stadt Groß-Umstadt haben wir mit unseren Fahrzeugen, Geräten und mit unserer Mannschaft ein festen Platz in der Gefahrenabwehr in der Gemeinde. Durch den GABC-Zug Groß-Umstadt erweitert sich unser Einsatzgebiet auf den gesamten Ostkreis Darmstadt-Dieburg. Mit unseren Gefahrenschwerpunkten wie z.B. der Bundesstraße 45, einem Bahnhof, einem Bahntunnel uvm. beschäftigen wir uns bei Übungen und auch bei Einsätzen. Durch den fast lückenlosen Besitz von Funkmeldeempfängern ist die Ausrückzeit der FF Wiebelsbach optimal. Der Ausbildungsstand der Einsatzabteilung ist als sehr gut zu bezeichnen. An den Lehrgängen auf Kreisebene beteiligen sich jedes Jahr regelmäßig Wiebelsbacher Kameradinnen und Kameraden.

Wollen Sie auch in einem kameradschaflichen Umfeld aktiv werden? Melden Sie sich bei unserem Wehrführer Stephan Heyl. Weitere Info's finden Sie auch hier.

 

Zur Optimierung der Notfallversorgung stehen in den Städten / Gemeinden und den Stadt- / Ortsteilen Einsatzkräfte zur Verfügung, die durch besondere räumliche Nähe zum Einsatzort in der Lage sind, bereits vor Eintreffen des „planmäßigen" Rettungsdienstes (ca. 2-5 min. nach Notrufeingang) Erstmaßnahmen am Notfallpatienten durchzuführen. Diese Einsatzkräfte sind meist ehrenamtliche Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und Feuerwehren und leisten diese Erstmaßnahmen im Rahmen der satzungsgemäßen Aufgaben ihrer Organisation. Für derartige Systeme sind bisher die Bezeichnungen „Helfer vor Ort", „First Responder" oder „Voraus-Retter" geläufig. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg verwendet die zusammenfassende Bezeichnung „Voraushelfer" in Anlehnung an die Empfehlung des Hessischen Sozialministeriums vom 17.09.2001. Durch den Einsatz von Voraushelfern besteht die Möglichkeit, den therapiefreien Intervall zu verkürzen (Zeitpunkt ab dem abgesetzten Notruf bei der Leitstelle in Dieburg durch den Bürger, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes an der Einsatzstelle); hiervon profitieren in erster Linie Patienten mit akutem Kreislaufstillstand, bei denen noch keine Reanimationsmaßnahmen durchgeführt werden.

voraushelferVoraussetzung für das zeitgerechte Wirken dieser ehrenamtlichen Kräfte ist deren frühzeitige Information durch die zentrale Leitstelle Dieburg, in der entsprechende Dispositionskriterien vorliegen.

Die Leitlinie von Voraushelfer-Systemen soll grundsätzlich das Interesse des Notfallpatienten an der Erhaltung seines Lebens bzw. seiner Gesundheit berücksichtigen.

Voraushelfer sind ausgebildete Ersthelfer, die vor Ort sind und bei akut und vital gefährdeten Notfallpatienten lebensrettende Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des parallel alarmierten Rettungsdienstes durchführen. Gegebenfalls erkunden sie die Lage, geben eine qualifizierte Rückmeldung an die zentrale Leitstelle Dieburg und sorgen für die Einweisung der Rettungsmittel.

Voraushelfer-Systeme sind nicht Bestandteil des Rettungsdienstes. Sie dienen zur Verkürzung des therapiefreien Intervalls und sind nicht hilfsfristrelevant.

Die Feuerwehrkameradinnen- und Kameraden werden, wie auch sonst üblich, über Funkmeldeempfänger alarmiert und fahren mit dem Feuerwehrfahrzeug zur Einsatzstelle.

Wann werden die Voraushelfer eingesetzt?

Es obliegt dem jeweiligen Leitstellenmitarbeiter, wann er die Voraushelfer alarmiert. Hauptsächlich jedoch werden die Voraushelfer alarmiert, wenn jemand

  • nicht ansprechbar ist und / oder
  • nicht sicher atmet und / oder
  • über keinen ausreichenden Kreislauf verfügt,
  • stark blutet,
  • aus anderen Gründen vital bedroht ist,
  • qualifiziertes Personal für den Einsatz zeitnah nicht zur Verfügung steht.

Es liegt im Ermessen des Einsatzbearbeiters der zentralen Leitstelle Dieburg, Voraushelfer im Einzelfall bei anderen Indikationen oder aus taktischen Gründen einzusetzen. Zur Zeit (Stand 2014) werden die Voraushelfer der Freiwilligen Feuerwehr Wiebelsbach zu jedem Notfall-Einsatz der Stufe R2 (Notarzt und RTW) mit alarmiert.

Die Voraushelfer sind rund um die Uhr einsatzbereit. Für die Feuerwehren besteht allerdings keine Pflicht zur Sicherstellung der jederzeitigen Einsatzbereitschaft, d.h. es muss jeder Feuerwehrmann für sich entscheiden, ob er den alarmierten Einsatz übernimmt.

Die Feuerwehren stellen ihren Bürgern kostenlos das Voraushelfer-System zur Verfügung. Sie tragen allesamt die Kosten für anfallende Investierungen, wie z.B. den Automatisch-Externen-Defibrillator (AED), Verbandsmaterialien, Sauerstoffgerät etc. Hier unterstützt der jeweilige Feuerwehrverein die Voraushelfer.

Sollten Sie weitere Fragen haben, dann stehen Ihnen in den jeweiligen Ortsteilen die Wehrführer, aber auch alle anderen Einsatzkräfte Ihrer Feuerwehr stets gerne zur Verfügung.

Uns liegt Ihre Gesundheit am Herzen!

 

Was so unscheinbar begonnen hat, ist mittlerweile zu einem festen Bund zweier Feuerwehren geworden, der trotz der recht großen Entfernung nun seit mehr als 30 Jahren gehegt und gepflegt wird. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Neuheikendorf reiste eine Abordnung 1981 aus Wiebelsbach in den hohen Norden. Dort wurde unter den Wehrführern Horst Hinz (Neuheikendorf) und Hans-Jürgen Muntermann (Wiebelsbach) die Partnerschaft gegründet.

fhheikendorf

Mehrere Besuche auf beiden Seiten fanden seither statt. Viele Freundschaften sind geschlossen worden und bestehen noch bis heute, die wohl das Weiterbestehen der Partnerschaft, auch auf die nächsten Jahre, noch sichern werden.

Was ist eigentlich Neuheikendorf?

Neuheikendorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Heikendorf, zu der auch noch Altheikendorf, Schrevenborn, Kitzeberg und Möltenort gehören. Diese gehören zum Kreis Plön. Heikendorf besitzt insgesamt rund 8.000 Einwohner und liegt in der Nähe von Kiel. Ursprünglich als Waldhufendorf im Jahre 1478 gegründet, gehörte Neuheikendorf damals noch dem Königreich Dänemark an und wurde hauptsächlich von Landwirten und Fischern bewohnt. Rund 200 Jahre später wurde in Neuheikendorf die erste Zwangswehr gegründet, da eine Feuerrodung in Holstein angeordnet wurde und sich die Menschen im Notfalle selbst gegen die Flammen zur Wehr setzen mußten.

Bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts wurden die zunächst freien Bauern in das gutswirtschaftliche System eingebunden und gehörten als Untertanen des adligen Gutes Schrevenborn zum Schollenband. Wahrscheinlich zwischen 1768 und 1786 wurde die Leibeigenschaft im Gut Schrevenborn aufgehoben. Wieder etwa 100 Jahre danach löste sich Holstein und somit auch Heikendorf von Dänemark und schloss sich Preußen an. Bereits 1878 wird die erste Gemeindevertretung Neuheikendorfs gewählt. Die ersten Schritte zur demokratischen Gesellschaft sind gemacht. Kiel wurde zur Kriegsmarinestadt ausgebaut, was aber auch für die Neuheikendörfer nicht ohne Folgen blieb. Viele Fremde siedelten sich an. Die Feuerwehr Neuheikendorf wird wahrscheinlich im Jahr 1881 in Kähler´s Gasthof gegründet. Johann Möller und 12 weitere Mann waren als Gründungsmitglieder zugegen. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges zogen nochmals viele der Werftarbeiter aus Kiel nach Heikendorf. Der 2. Weltkrieg forderte auch in Heikendorf viele Opfer: 1944 von schweren Luftangriffen getroffen, wurde es stark verwüstet und zahlreiche Menschen verloren ihr Leben.
Die Heikendorfer Feuerwehren zeigten in diesen harten Zeiten ihren Zusammenhalt bei gemeinsamen Löscharbeiten in Hamburg, Kiel und Heikendorf. Die Zeit des Wiederaufbaus begann. Die Feuerwehr gelangte zu neuer Blüte und es fanden immer mehr Neuheikendörfer Gefallen daran, sich der Feuerwehr anzuschließen. Die 100-Jahrfeier wurde zu einem großen Ereignis im Jahre 1981, an der auch die Feuerwehr Wiebelsbach zum ersten Mal zu Besuch war. Der Wehrführer von Neuheikendorf Horst Hinz und Hans-Jürgen Muntermann aus Wiebelsbach begingen mit einigen Kameraden das Jubiläum.


Besuchen Sie die Seiten der FF Neuheikendorf Link zur FF Neuheikendorf.

 

Die Wichtelfeuerwehr im Jahr 2013 bei einer Spendenübergabe durch die Volksbank Odenwald eGMit der Wichtelfeuerwehr Wiebelsbach, die seit dem Jahr 2002 besteht, richtet die Freiwillige Feuerwehr Wiebelsbach ein Angebot an aktiver und sinnvoller Freizeitgestaltung an die Jüngsten in der Wehr. Hier angesprochen sind alle Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 9 Jahren.

Regelmäßig einmal im Monat finden Treffen am und im Feuerwehrgerätehaus statt, bei denen in spielerischer Herangehensweise Themen der Feuerwehr in Theorie und Praxis veranschaulicht werden. Dies sind z.B. Unfallverhütungsvorschriften, die Aufgaben der Feuerwehr, das Erlernen von Knoten und Stichen, Umgang mit der Kübelspritze, Strahlrohren und Schläuchen, Erkunden der Feuerwehrfahrzeuge, Besichtigung der verschiedenen Hydranten im Ortsgebiet sowie Begehung der Wiebelsbacher Lochquelle unter fachkundiger Führung.

Darüber hinaus wird gebastelt, gespielt, gewandert und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Den Kleinsten in unserer Wehr werden somit bereits in der Wichtelfeuerwehr Wissensgrundlagen vermittelt, auf welche sie bei einem möglichen Übergang in die Jugendfeuerwehr (ab 10 Jahren) zurückgreifen können. Im Vordergrund steht der Spaß an der Sache und ein kameradschaftlicher Umgang, so wie er in unserer Wehr gepflegt wird.


Wann? Jeden 1. Freitag im Monat (fällt dieser in die Ferien, dann der erste darauf folgende Freitag) von 15:00 bis 16:30 Uhr
Wo? Feuerwehrgerätehaus Wiebelsbach
Wer? Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 9 Jahren